Free Woodstock Festival Polen

Free Woodstock Festival Polen

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Jedes Jahr im Juli/August findet in Küstrin, Polen direkt an der Grenze zu Deutschland gelegen und mit der Bahn von Lichtenberg, Berlin leicht zu erreichen (5 Personen Ticket 30€) das kostenlose und unglaublich tolle Woodstock Festival statt.

Przystanek Woodstock Music Festival in Poland.

Photo by Guillem Lopez Photography

Diese Festival fängt offiziell immer an einem Donnerstag an und endet Samstag Nacht, dieses Jahr war es vom 3.8-5.8 und für mich das dritte Mal, dass ich es besuchen durfte. Die Besucheranzahl wird in dieser Zeit auf 1.000.000 geschätzt. 

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Es ist für mich was ganz besonderes, da es sich wie das Ausbrechen aus Konventionen für mich anfühlt und dazu kommt, dass es neben den unglaublich vielen und zum teil sehr bekannten Bands auch ein riesiges weiteres Program gibt.

 

Eine Mischung aus Metal, Rock, Punk, Reggae, Electronic, Polnischem Schlager, Hare Krishna und den spaßigen Aktivitäten wie Schlammrennen, Yoga, Bungee jumping, Riesenrad, Slackline, Kletter, Freilichtkino, Theater, Basteln, Vorträgen und tollen Zeltlagerspielen.

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Tja und das Tolle, bis auf Riesenrad und Bungee jumping ist alles umsonst! Ok, das Essen und die da gebotenen Waren wie Kleidung, Accessoires und Dekorationen auch nicht, aber die sind auch sehr günstig. Das leckere Essen der Hare Krishna kostet umgerechnet sogar nur 2€ und ein paar zerquetschte und ist ein großer Teller voll.

Es ist ein sehr friedliches Festival und wird von dem „Great Orchestra of Christmas Charity NGO“ als Dankeschön an ihre Helfer organisiert. Außerdem scheinen die Krishnas, die Polnische Kirche, so wie Lidl (es gibt ein Lidl Einkaufszelt auf dem Platz) das ganze mit zu unterstützen. Witziger Weise steht das Motte nicht nur unter „Love, Friendship, and Music“ sondern auch unter Alcohol und Drogenfrei- keine Sorge, es gibt Bierzelte dort ;D.  Wer jedoch was anderes trinken will, muss es von außerhalb mitnehmen und in eine Plastikflasche umfüllen. 

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Dieses Jahr gab es 5 Bühnen, eine davon war nicht offiziell. Pro Tag spielen also um die 27-30 Bands. Hier einen Einblick in die vermutlich bekanntesten Bands, die dort die letzten Jahre gespielt haben:  Amon amarth, Kyle and the Gas Band, Apocalyptica, Bring Me The Horizon, Mando Diao, The Hives, The Dead Daisies, Dragonforce, Papa Roach, Guano Apes, The Prodigy, The Strangers, Clawfinger, Gentelman, Frank Turner, Tarja Turunen, Ziggy Marley, The Rumjacks, …

Meine Persönlichen Highlight der letzten Jahre 2014: „The Clockmaschine“, 2016: „Chemia“ und dieses Jahr 2017 die monglosische Metalband „Nine Treasures“.

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Außerdem mein selbst erfundenes Camp-Twister! Spielregeln: Es gibt einen Ansager, der ausruft welcher Fuß, Hand oder sogar der Kopf auf welche Farbe (Glitzer oder spezifische Gegenstände können auch dazu gezählt werden) gelegt werden müssen. Die Farben werden in den im Camp verstreuten Gegenständen gefunden. Super witzig!

 

Alles in allem bin ich den Veranstaltern unglaublich dankbar für dies einmalige und unglaublich schöne Festival!

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Die Schönheit der Berge Schottlands

Die Schönheit der Berge Schottlands und die Vielfalt Glasgows

(letzter Teil)

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Von der Großstadt, zur Kleinstadt, zum Dorf, aufs Land und wieder zurück zur Großstadt.

Vom Gastgeber, zum Pub, zum Park, zu Kaffees, zu Museen, zum Feiern und auf Friedhöfen.

Schottland hat mir wirklich alles geboten, aber neben meinen super herzlichen und hilfsbereiten Gastgebern, waren die Berge, die Ben’s, wie sie in Schottland heißen, mein absolutes Highlight! Im Blogbeitrag: Gipsy Van und das Auf und Ab einer Reisenden hatte ich das erste Mal das Vergnügen, einen Berg zu besteigen. Leider war dieses Erlebnis etwas überschattet. Das Folgende aber um so schöner!

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Dieser Reiseabschnitt sollte mich zu dem typisch Abbild, dass vermutlich viele von einem Schotten haben, führen. John, rothaarig und mit starkem Akzent hat mich in seiner Männer WG in Glasgow willkommen geheißen, obwohl er selber erst vor zwei Stunden mit dem Flieger von Berlin zurück geflogen ist. Er selber war als Chouchsurfer schon ab und an unterwegs, aber ich war sein erster Gast. Er und sein Mitbewohner haben sich sogleich Gedanken gemacht, was es denn für mich lohnenswertes zu sehen gibt und dann sind wir auch schon los.

Die erste Station war der Botanische Garten- Ich liebe Botanische Gärten!!- super schön, mit alten weißen, verschnörkelten Eisen-Glashäusern und gar nicht so klein.

 

Die zweite Station war eine hippe „Inn“ Straße, Ashton Ln, mit vielen Lokalen und einem Kino. Dort hat er mir ein Getränk im Brel ausgegeben ausgegeben.

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Die dritte Station war die mehr als beeindruckende University of Glasgow, welche so gewaltig und pompös ist, dass sie, meiner Meinung nach, sogar Hogwarts übertrifft. Nun habe ich leider durch das viele Staunen, nicht besonders viele Bilder gemacht und die, die ich gemacht habe konnten leider nicht das ganze Spektrum einfangen, also bitte ich dich mal hier auf den Link: Google Map zu gehen. Hier gibt es ein paar nette Rundansichten, auch wenn es von Innen nicht so viele Aufnahmen gibt. In dieser Universität gibt es sogar einen Kirchen-artigen Raum, ein großes Museum und Türme, die es mir leider nicht erlaubt war zu erklimmen.

 

Anschließend, sind wir über das „Kelvingrove Art Gallery and Museum“, welches ganz bunt gemischt viele verschiedene Themen und Stücke hat, weiter in das „Veganes The 78“  in der Kelvinhaugh Street, Essen gegangen.

2017-06-29-18-47-53Der nächste Tag birgt das versprochene Highlight, denn wir sind zum Loch Lomond mit dem Ben Lomond gefahren und haben diesen in Rekordzeit von 1:50 Stunde erklommen und in der gleichen Zeit dann wieder hinunter (oben haben wir uns natürlich Zeit gelassen zu genießen!). Der See, so wie der Berg sind einfach beeindruckend schön und friedlich und gleichzeitig haben sie mich mit den nahe über meinem Kopf vorbeiziehenden Wolken und dem starken Wind auch sehr aufgewühlt. Auf jeden Fall, gibt mir das Besteigen eines Berges immer das Gefühl von Kraft, Freiheit und Mut und oben angekommen ist es pures Glück! Von den anstrengenden Abstiegen, will man dann gar nicht unbedingt berichten, haha, besonders, wenn man so sehr vom über und über glitzernden Boden fasziniert ist!

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Unglaublicher Weise ist kurz nach uns auch eine Gruppe älterer Leute hinauf gekommen, von denen einige blind, oder zumindest Sehbehindert waren. Meine Güte, was für einen Mut und wie viel Vertrauen die wohl gehabt haben müssen?!

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Abenteuer Stirling, Dunblane, Doune

Abenteuer Stirling, Dunblane, Doune.

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Alter, historischer Friedhof neben Stirling Castle

Dieser Teil meiner Reise hat begonnen, als mich mein lieber Gastgeber in Edinburgh am Bahnhof verabschiedet hat. Mit einem Zugticket Edinburgh Dunblane (8 Pfund) bin ich zu meiner nächsten Station nach Doune, zu einer sehr herzlichen Frau namens Heidi gefahren. Heidi würde ich mit den Worten – sie trägt ihr Herz vor sich in den Händen, ist sehr Lebenslustig und hat zwei liebe Kinder, beschreiben. Mein Aufenthalt bei ihr war vom Abend des 1. Mai bis zum Mittag des 4.Mai und ich hab mich in der ganzen Zeit so herzlich willkommen gefühlt!

In der Zeit in der ich bei ihr war, haben wir jeden Tag genutz, als gäbe es kein morgen. Ich habe Dunblane erkundet, welches ein nettes aber wirklich kleines Ständchen mit einem romantischen Weg an einem Fluss ist.

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Bahnhof Dunblane

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Fluss Dunblane

Am gleichen Tag hat mich Heidi, als sie zur Arbeit gefahren ist, bei dem Stirling Castle abgesetzt. Ich hatte das Glück, dass sie mir ihre „historian Membership Card“ geliehen hat, so dass ich mir die 15 Pfund Eintritt gespart habe, welche das Schloss allerdings auch wert ist. Ich habe mir insgesamt ca 4 1/2 Stunden das wirklich interessante und gut erhaltene Schloss angeschaut und die Führungen sind auch umsonst und mit Gruppenleiter, also hat man auch einen Ansprechpartner.

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Dies ist der erste innere Hofplatz, es gibt insgesamt 5 und weitere Terrassen, Stirling castle

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Der hintere große Hofplatz mit toller weiter Sicht, Stirling Castle

 

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William Wallace, geb. um 1270 gestorben 23.08.1305 London, Schottischer Freiheitskämpfer. Verfilmung der Geschichte: Braveheart

Auf dem Rückweg sind wir noch beim „William Wallllace“ Denkmal vorbei gefahren. Um es näher zu sehen, kann man den Hügel umsonst besteigen, das Denkmal zu erklimmen kostet jedoch 8 Pfund, wenn ich mich recht erinnerte ich war leider nicht oben.

 

Am Abend hatte Heidi extra für mich vegan und Glutenfrei gekocht- Curry-lecker! Überhaupt scheinen die Schotten recht oft Curry zu kochen, fast überall wo ich war, habe ich Curry gekocht bekommen. Ich habe am Morgen fast überall für meine Gastgeber Glutenfrei, vegane Pancakes gemacht, schließlich ist Schottland das Land des Hafers. (Rezept steht unter den Bildern, wenn ihr sie anklickt)

 

 

Später sind wir noch in Doune spazieren gegangen und ich habe Heidi besser kennen gelernt.

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Was ist die Wirklichkeit? Wasserspiegelung

Am 3. Mai hat sich Heidi extra für mich frei genommen um mit mir zu einer romantischen alten Insel, Inchmahome Priory, mit Mönchsruine zu fahren. Um auf die Insel zu kommen, fährt man mit einem kleinen Motorboot für bis zu 12 Personenverkehr. Wir  hatten das Boot auf beiden Wegen für uns. Auf der Insel steht nur die alte Ruine und ein kleines Touristen- Häuschen aus Holz. Auf der Insel waren zu dieser Zeit  über all die Bluebells/Atlantischen Hasenglöckchen/ Waldhyazinten am blühen, zudem ist die Insel sehr wild, keine Gärtnerei und somit unheimlich beruhigen, romantisch und einfach schön! Mit den verrückt wachsenden Bäumen habe ich mich wie im Wunderland gefühlt.

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Inchmahome Priory, dieses Bild ist nicht von mir gemacht: https://www.historicenvironment.scot

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Inchmahome Priory, Überfahrten 7,50 Pfund hin und zurück

 

 

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Auf dem Rückweg wurden wir noch netter weise von einem Camerateam von Chanel 5 auf dem Anlegesteg begrüßt. Heidi war ganz hin und weg, weil sie den Moderator wohl kannte und total klasse fand, seinen auch berühmten Sohn (rechts auf dem Bild) kannte sie aber nicht, mir haben beide nichts gesagt, aber es war schön, Heidis Freude darüber zu erleben!

Später am Abend sind wir nicht nur Joggen gegangen, sondern auch noch auf einen sehr alten verlassenen Friedhof, der super Idyllisch und versteckt lag.

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Fluss Teith, in original Sonnenuntergangsfarben

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Friedhof am Fluss Teith

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Am letzten Tag, bevor ich wieder gefahren bin, sind wir noch zur Castle Doune gefahren, welches man aus einem der Monty Python Filme, so wie meiner absoluten lieblings Serien „Outlander“ als Castle Leoch kennen mag. Dort hat der Eintritt ca 8 Pfund gekostet, inklusive Audioführung. Einige Erklärungen wurden auch vom Hauptdarsteller von Outlander gesprochen. Schön und sehenswert, aber leider teils unter Restaurationsarbeit.

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Doune Castle /Castle Leoch

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Castle Doune / Castle Leoch

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Heidi und ich in Kostümen von Outlander, Castle Doune/Leoch

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Heidi und ich in Kostümen von Outlander, Castle Doune/ Leoch

 

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Edinburgh eine Reise in die Vergangenheit

Edinburgh eine Reise in die Vergangenheit

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Das Schloss mit schöner Aussichtsplattform davor. Eintritt kostet leider 14 Pfund, das war mir zu teuer

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Royal Mile/ High Street

Meine Reise nach Schottland hat mich ja gleich am ersten Tag nach Edinburgh geführt, nur dass ich an diesem Tag nur 2 Stunden Richtung Leith durchgerauscht bin. Und leider sagen muss, dass der Hafen nur industriell und nicht besonders schön ist. Nun, beim zweiten Mal, bin ich von Newtonmore mit dem Bus, der ca 3 Stunden fuhr und 23 Pfund gekostet hat nach Edinburgh gefahren.

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Royal Yacht Britannia/ Hafen in Leith

Die Stadt Edinburgh ist wunderschön!! Die vielen alten Häuser, deren Geschichte man sich bei einer Führungen erklären lassen kann oder sie einfach nur bestaunen will. Edinburgh ist seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt von Schottland, und der Name leitet sich angeblich von der gälischen Bezeichnung Dùn Èideann ab, was „Festung am Hügelhang“ bedeutet, wobei der gälische Name für Edinburgh -Dunedin ist.  Nach Glasgow ist sie die zweit größte Stadt und teilt sich in die Neustadt im Norden, die aber auch zum Teil, ungefähr aus dem 18th Jahrhundert stammt und die Altstadt im Süden.

 

 

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Diese Bild stammt nicht von mir, ich besitze keine Rechte. Google maps

Edinburgh hat unheimlich viel Geschichte zu bieten, welche ich nun mit Hilfe der Tour, meines netten Couchsurfing Gastgebers und durch Alleingänge erkundet habe. Da war z.B: die Royal Mile, welche gar keine Meile lang ist und von der Burg auf dem Berg zum jüngeren Palast am Fuße führt.  Auf der Royal Mile, welche etwas verwirrend auch die High street und somit auch die Touristen Meile in der Altstadt ist, befinden sich viele Sehenswürdigkeiten wie alte Regierungsgebäude und Kirchen, aber auch zum Beispiel ein schöner Handwerkermarkt in einer alten Kirche- Tron Kirk & Royal Mile Market, High street 175.

Es gibt in Edinburgh, wie in einigen größeren Europäischen Städten, 2 Mal am Tag, kostenlose Führungen „Free Walking tours“, bei denen sich deine Führer besonders ins Zeug legen, denn anschließen bekommen sie Trinkgelder. Also, was bist du bereit zu bezahlen? Ich fand die Führung echt gut und sie hat sogar zwei Stunden gedauert. Treffpunkt um 11 Uhr und 13 Uhr ist die High street 144 an der Litfaßsäule. Buchen muss man sie auch nicht vorab.

Weitere Infos und weiter Touren auf Tripadvisor: https://www.tripadvisor.co.uk/Attraction_Review-g186525-d7057789-Reviews-Edinburgh_Free_Walking_Tours-Edinburgh_Scotland.html

 

Es scheint in Schottland und besonders in Edinburgh viele berühmte Schriftsteller zu geben. Meiner Meinung nach hatten die wohl bei dem vielen Regen nichts besseres zu tun, hihi. Ich hatte unglaublich viel Glück mit dem Wetter und es hat auf meiner gesamten Reise nur zwei mal ganz leicht und kurz geregnet.                Ich denke es ist noch sehr interessant zu wissen, dass fast alle Museen, z.B: das National Museum of Scotland, umsonst zu besichtigen sind. Diese, so wie die meisten Geschäfte schließen jedoch um 17 Uhr.

 

Ich habe mich zwischen all den schönen Häusern, der Geschichte, den unzähligen Restaurants und Pubs und all der anderen Möglichkeiten sehr wohl in Edinburg gefühlt und würde jederzeit gerne wieder dort hin reisen. Zudem habe ich dort das alte keltische Fest Beltane, welches bei und die Walpurgisnacht oder der Tanz in den Mai ist, miterleben dürfen und sogar einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Dieser Artikel heißt: Crazy Beltane in Edinburgh

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Crazy Beltane in Edinburgh

Crazy Beltane in Edinburgh

Beltane, in Deutschland „Tanz in den Mai“ oder Walpurgisnacht“ findet vom 30. April auf den 1. Mai statt und ist ein altes keltisches Fest, bei dem die Mai-Göttin die Elemente weckt um den Sommer einzuleiten.

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Beltane war das Fest der „Strahlenden Sonne“. BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das „Feuer“. Der keltische Sonnengott trägt den Namen „Belenus“, „Bel“, „Bal“.

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Auf diesem Teil meiner Reise, habe bei einem netten jungen irischen Mann namens Raymond, den ich über Couchsurfing gefunden habe, übernachtet. Getroffen haben wir uns abends im Irish Pub, wo er auf der Bühne stand, gesungen und Gitarre gespielt hat. Er ist Berufsmusiker und echt gut! Seine Wg Wohnung ist schön alternativ und bunt, durch seine beiden Mitbewohnerin aus Griechenland und Spanien. Er selber spielt viele Instrumente, unter anderem auch Harfe und Trommel. Letzteres spielt er normaler Weise auch am Beltane Abend zusammen mit den anderen Darstellern. Dadurch hatte er es mir auch ermöglicht zur privaten Aftershow Party in „the Caves“, die unterirdischen historischen Räume der Stadt mit zu kommen.

Das offizielle Fest hat auf dem Carlton Hill statt gefunden, Eintritt war ab 19:30 Uhr und die Tickets kosteten bei Vorkasse 8 Pfund und Abendessen 10 Pfund. Ich hatte wirklich Glück und habe nirgends in einer Schlange gestanden, denn ich habe mir gegen 18 Uhr das Ticket am Veranstaltungsort direkt geholt und bin dann um 20 Uhr den Berg hinauf gegangen, die Schlange ignorierend. Da es mehrere Schauplätze den Abend über gab, zu denen die Königin und ihr Gefolge nach einander gegangen sind und es sehr voll war!, habe ich leider nicht besonders viel sehen können. Aber was ich gesehen habe, war sehr schön und spektakulär inszeniert. Viele Fackeln, die Musik nur aus Trommeln bestehend und die Darsteller in bunten Kostümen und nackter Haut mit body-paint.

Hier ein Video von einem Vorjahr: https://www.youtube.com/watch?v=IFCK4D6lwNU&spfreload=1

und Video eines eines schottischen Bloggers von diesem Jahr: https://www.youtube.com/watch?v=9tekEQ04nqM  (thank you very much for such a good Quality, Cameron!)

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An folgenden Bildern besitze ich keine Rechte, sie stammen von: keywordsuggest.com und pinstake.com

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Das Highlight war für mich allerdings die Aftershow party! Bildlich habe ich diese nicht festgehalten, da ich zum einen die private Atmosphäre nicht zerstören wollte und zum anderen, weil ich viel zu versunken in dieser vollkommen freien und anderen Welt war.

Die, zuvor noch auf dem Fest trommelnden Gruppen, welche alle nur in Tanga’s bekleidet und mit Bodypaint angemalt waren, standen nun nach einander auf der Bühne in diesen unterirdischen Gewölben. Sie haben mit voller Seele und Leidenschaft getrommelt, so dass die Rhythmen mir in alle Glieder und bis ins Herz gegangen sind. Dabei die Freiheit und Leichtigkeit, dieser Mut einfach zu sein wie man ist und das ganze ohne sexuelle Spannung-UNGLAUBLICH! Das habe ich, besonders als junge Frau mit Körper-komplexen, als unheimlich befreiend und ermutigend empfunden. Die Party ging, nach dem wir um 5 Uhr Morgens, die Zeit verging wie im Flug, aus den Caves hinaus geworfen wurden, noch mehrere Stunden, vielleicht auch bis zum darauf folgenden tag weiter. Viele sind dann noch für ein Feuer auf den „Holyrood Hill“, zum „Arthur’s seat“ gegangen. Ich war so überwältigt, ich musste schlafen!

 

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Crazy Beltane in Edinburgh

Crazy Beltane in Edinburgh

Beltane, in Deutschland „Tanz in den Mai“ oder Walpurgisnacht“ findet vom 30. April auf den 1. Mai statt und ist ein altes keltisches Fest, bei dem die Mai-Göttin die Elemente weckt um den Sommer einzuleiten.

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Die Show beginnt, die weiß gekleidete Königin erscheint.

Beltane war das Fest der „Strahlenden Sonne“. BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das „Feuer“. Der keltische Sonnengott trägt den Namen „Belenus“, „Bel“, „Bal“.

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Auf diesem Teil meiner Reise, habe bei einem netten jungen irischen Mann namens Raymond, den ich über Couchsurfing gefunden habe, übernachtet. Getroffen haben wir uns abends im Irish Pub, wo er auf der Bühne stand, gesungen und Gitarre gespielt hat. Er ist Berufsmusiker und echt gut! Seine Wg Wohnung ist schön alternativ und bunt, durch seine beiden Mitbewohnerin aus Griechenland und Spanien. Er selber spielt viele Instrumente, unter anderem auch Harfe und Trommel. Letzteres spielt er normaler Weise auch am Beltane Abend zusammen mit den anderen Darstellern. Dadurch hatte er es mir auch ermöglicht zur privaten Aftershow Party in „the Caves“, die unterirdischen historischen Räume der Stadt mit zu kommen.

Das offizielle Fest hat auf dem Carlton Hill statt gefunden, Eintritt war ab 19:30 Uhr und die Tickets kosteten bei Vorkasse 8 Pfund und Abendessen 10 Pfund. Ich hatte wirklich Glück und habe nirgends in einer Schlange gestanden, denn ich habe mir gegen 18 Uhr das Ticket am Veranstaltungsort direkt geholt und bin dann um 20 Uhr den Berg hinauf gegangen, die Schlange ignorierend. Da es mehrere Schauplätze den Abend über gab, zu denen die Königin und ihr Gefolge nach einander gegangen sind und es sehr voll war!, habe ich leider nicht besonders viel sehen können. Aber was ich gesehen habe, war sehr schön und spektakulär inszeniert. Viele Fackeln, die Musik nur aus Trommeln bestehend und die Darsteller in bunten Kostümen und nackter Haut mit body-paint.

Hier ein Video von einem Vorjahr: https://www.youtube.com/watch?v=IFCK4D6lwNU&spfreload=1

und Video eines eines schottischen Bloggers von diesem Jahr: https://www.youtube.com/watch?v=9tekEQ04nqM  (thank you very much for such a good Quality, Cameron!)

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An folgenden Bildern besitze ich keine Rechte, sie stammen von: keywordsuggest.com und pinstake.com

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Das Highlight war für mich allerdings die Aftershow party! Bildlich habe ich diese nicht festgehalten, da ich zum einen die private Atmosphäre nicht zerstören wollte und zum anderen, weil ich viel zu versunken in dieser vollkommen freien und anderen Welt war.

Die, zuvor noch auf dem Fest trommelnden Gruppen, welche alle nur in Tanga’s bekleidet und mit Bodypaint angemalt waren, standen nun nach einander auf der Bühne in diesen unterirdischen Gewölben. Sie haben mit voller Seele und Leidenschaft getrommelt, so dass die Rhythmen mir in alle Glieder und bis ins Herz gegangen sind. Dabei die Freiheit und Leichtigkeit, dieser Mut einfach zu sein wie man ist und das ganze ohne sexuelle Spannung-UNGLAUBLICH! Das habe ich, besonders als junge Frau mit Körper-komplexen, als unheimlich befreiend und ermutigend empfunden. Die Party ging, nach dem wir um 5 Uhr Morgens, die Zeit verging wie im Flug, aus den Caves hinaus geworfen wurden, noch mehrere Stunden, vielleicht auch bis zum darauf folgenden tag weiter. Viele sind dann noch für ein Feuer auf den „Holyrood Hill“, zum „Arthur’s seat“ gegangen. Ich war so überwältigt, ich musste schlafen!

 

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Gipsy Van und das Auf und Ab einer Reisenden

Gipsy Van und das Auf und Ab einer Reisenden

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Oh mein Gosh, was für aufregende Tage, ach was sage ich, Wochen! Das ist auch der Grund, weshalb ich erst jetzt dazu komme weiter von meinem Wunderland zu berichten. Während der Reise in Schottland, Irland, Hamburg und Nord Friesland und dem direkt folgenden Umzug von Kleve nach Osnabrück, war ich einfach von Eindrücken überwältigt und gefesselt.

Aber nun, wo war ich stehen geblieben, ach ja…

Es ist nicht immer alles schön auf Reisen

Reisen, besonders Backpacker mäßig ist immer aufregend, aber nicht immer schön. Ich habe zum Glück noch nie wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Aber es gab schon Situationen, die waren etwas unschön. So auch diese- verabredet, über Couchsurfing mit einem Iren der nun in Inverness / Schottland lebt, zu einem Road trip 28.4. – 01.05. von Inverness nach Edinburgh.

Die erste Nacht hatte er in einem echt coolen Gipsy Van gebucht, in Newtonmore, darauf hatte ich mich schon echt gefreut, da es mich an meine Zeit im Wohnwagen erinnert hatte.

Das Treffen lief aber schon seltsam, da er zur Begrüßung nicht mal aus dem Wagen aussteigen wollte, denn er hatte ja noch seine Kapitäns Uniform an. In seinem einzimmer Appartement angekommen, musste er sich noch eine Stunde schlafen legen, während ich, quasi daneben sitzend, gewartet habe- anstatt, dass wir uns später treffen.

Die Fahrt war…tja, nicht wirklich schweigsam, aber gedrückt, da er ganz cool sein musste. Bei dem Campingplatz angekommen haben wir uns beide über den coolen Wagen und die schöne Aussicht auf den Berg gefreut.

 

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Dort, am späten Nachmittag, sind wir spazieren gegangen und auf das Haus (siehe Bild oben) vor dem Berg gestoßen, was ich wundersamer Weise zwei Monate zuvor in meinen wach Träumen gesehen habe. Ich war ganz aufgeregt und dann kam auch die Besitzerin mit ihren beiden Hunden hinaus. Wir unterhielten uns und bald kam auch ihr Mann dazu. Sie luden uns ins Haus ein um Whisky zu trinken und zeigten uns durch das Wintergartenfenster, die Herde Rehe, die in ihrem Garten wohl fast jeden Abend grasen.

Etwas angeheitert und gelockert liefen wir zurück zu unserem Gipsy Wagen. Doch dort vertiefte er sich so sehr in sein Handy, dass ein Gespräch nicht mehr möglich war. Die Nacht war unruhig und am nächsten Tag sprach er so gut wie gar nicht mehr mit mir.

Da wir geplant hatten, auf den Berg zu wandern, dann ins Folks Kunde Museum (wo sie unter anderem auch einen Teil der Outlander Serie gedreht hatten) und anschließend zu einem traditionellen Shinty Spiel zu fahren, brachen wir schon früh auf.

Shinty (schottisch-gälisch: Camanachd) ist ein alter keltischer Sport aus Schottland. Dort ist es eine der beliebtesten Sportarten. Es wird mit Schlägern und einem Ball gespielt. Shinty ist ein Vorläufer des Hockeys und des Eishockeys.       shinty.png
Text: Wikipedia.org ;  Bild: http://www.outlandishobservations.com

 

 

Am Fuß des Berges, aus dem Auto gestiegen, legt mein Reisegefährte ein solches Tempo an den Tag, als wären garstige Gnome hinter ihm her und nicht als wollten wir den Aufstieg gemeinsam genießen. Dieser entpuppte sich auch als gar nicht so leicht, da es keinerlei Weg gab nur hier und da kleine Trampelpfade von Tieren. Dazu kam, dass der Boden recht nass und sehr steil war. Trotz dessen, dass ich nicht hinter ihm her gehetzt bin, war auch ich nach etwas über einer Stunde auf der sehr windigen Bergspitze.       Wir hatten eine unglaubliche, wunderschöne Aussicht! nach Osten etwas Grüner und mit einem Fluss, nach westen sehr hügelig, wobei einige Spitzen noch Schnee aufwiesen.

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Wun-der schön!!!  – Tja und er guckte nur auf sein Handy und nörgelte: „Nja, der Berg is ja nicht so hoch.“                     Aaahhh      aaaaaahhh. Wie-bitte?               Ein paar Minuten später entschloss er, dass es wohl Zeit sei, wieder hinunter zu steigen. Es zogen auch noch mehr feuchte Wolken auf, die der Landschaft eine tolle Stimmung verliehen, es uns aber noch kälter, windiger und nasser machten. Tja nun krackselte er nicht hinunter, wie ich es getan habe, nein, er rannte. Ja, rannte!! Todes gefährlich für ihn und richtig scheiße für mich, die letztendlich eine halbe Stunde nach ihm beim Auto ankam. Hätte ich mir da oben etwas getan, so hätte ich fest gesessen. Ganz zu schweigen, davon, dass dies ein gemeinsamer schöner Trip sein sollte. Auf dem Weg hinunter, war ich erst enttäuscht darüber, dass ich diese, eigentlich schöne Erfahrung gar nicht richtig genießen konnte, anschließend richtig wütend über seine Rücksichtslosigkeit.

Mit diesem Gefühl habe ich mich ins Auto gesetzt und ihn gefragt, ob er überhaupt Spaß an unserer Reise habe, was er sich bei dieser egoistischen Aktion gedacht habe und wenn er sein Verhalten nicht ändern würde, solle er mich doch bitte beim Museum absetzten. Er war sehr überrascht und hat mit Ausflüchten argumentiert, wenn ich in einer Stunde nicht aufgetaucht wäre, wäre er nachgucken gekommen; er hätte schon daran gedacht nach Inverness zurück zu fahren und es ginge ihm halt nicht so gut, vielleicht hätte er gestern zu viel getrunken. Anschließend hat er mich dann beim Museum abgesetzt.

Naja, so habe ich was dazu gelernt und mir meine eigene seelische Stärke bewiesen.      Ja, am Ende war ich selber etwas von mir überrascht, denn einen neuen Schlafplatz hatte ich ja auch noch nicht. Aber das, das ist wieder eine neue Geschichte.

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