Die Reise nach Schottland

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Inverness, Nessi River

Ein bißchen Edinburg, ein bißchen Inverness

Der Flughafen in Edinburgh ist schön übersichtlich, und wenn man sich vorab für 4,50 Pfund ein Busticket kauft ist man ruck zuck in der Stadt.
Dort angekommen haben mich viele alte Gebäude umgeben und natürlich durften die vielen Touristen Shops mit den den Tartans (Stoffen mit Karo Mustern) nicht fehlen. Auf Edinburgh selber werde ich aber erst in den nächsten Tagen näher eingehen, da dies für mich an diesem Tag nur ein Zwischenstop war. Ich kann nur sagen, dass der Hafen in Leith es nicht wirklich wert ist ihn zu sehen.

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Anschließend habe ich versucht nach Inverness zu trampen, was leider nicht besonders gut funktioniert hat, ich bin nur bis Dunfermline gekommen. Von dort habe ich einen Zug nehmen müssen. Ich kann nur anraten, den Zug einen Monat oder noch früher zu buchen, dann bekommt man ihn sogar teils für 13 Pund. Ich habe 40 Pfund zahlen müssen. Der Wechselkurs liegt bei ungefähr 1Pfund = 1,19€
Tagestickets für den Bus in Edinburgh sind allerdings sehr günstig und kosten ca 3 Pfund, einzel Touren 1,60 Pfund.

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Die Zugfahrt war wirklich interessant, da ich erst an der Küste, später im Innland durch den Nationalpark gefahren bin. Somit konnte ich die landschaftliche Veränderung aber auch die Wetterveränderung warnehmen. In einem Moment ist alles grün und wie mit einem Fingerschnipsen schneite es auf einmal und zwar parallel zum Boden und mehrere Horden Rehe sprangen durch die Gegend und mit dem nächsten Schnipsen war es alles vorbei.
Fantastisch, leider konnten keine wirklich brauchbaren Fotos davon machen.

In Inverness angekommen wurde ich von meiner Gastfamilie abgeholt. Eamon, ein Schotte von der Westküste, mit seiner deutschen Frau Verena und drei tollen Kindern. Ich bin unglaublich dankbar, bei ihnen Chouchsurfing gemacht zu haben. Sie sind alle so lebensfroh, selbstständig und ganz in dem, was sie glücklich macht. Sie haben mir in den 2 Tagen und 3 Nächten unglaublich viel gezeigt und erzählt!

Erster Abend, erster Steinkreis.
Wir sind noch an dem Abend, an dem ich ankam zu einem Steinkreis gefahren, haben uns den Sternen Himmel und die ganz leichte Aurora (Nordlichter) angeschaut, während Eamon mir die Bedeutung dieser Kreise und seine eigenen Familien Geschichten erzählt hat.

Am nächsten Tag, sind Eamon und ich mit einem seiner Freunde nach Inverness gefahren. Inverness scheint nicht sehr groß zu sein. Der Randbereich ist auch sehr schön, dass Zentrum finde ich persönlich leider nicht so sehenswert, viele kleine Ramschläden. Allerdings gibt es auch eine nette kleine Markthalle und wenn man die Einkaufsstraße ganz hoch läuft zur Steffens Street (1) kommt man zu einem netten kleinen alternativem Kaffee mit Fahrradreparatur anschluss. Dort gibt auch vegane und Gluten freie, leckere Sachen, was allgemein in Schottland nicht so schwer zu bekommen scheint.

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Anschließend sind wir auf die andere Seite des River Ness gelaufen und haben uns dort sein altes Rugby felt mit wunderschöner Tribüne angeschaut.

Da der Tag noch lange nicht zu Ende war, haben wir Verena getroffen und sind nach Findhorn, einem alternativem Dorf gefahren. Darüber schreibe ich in meinem nächsten Bericht.

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